So, So, … und das nennt man nun «Trainingslager» ?!

Eine Woche bei schönstem heissem Wetter die Sonne und das Meer geniessen, dies allerdings erst nach jeweils drei Stunden „pickelhartem“ Training, gönnten sich Philipp Walsch, Christophe Blatter, Christoph Mayer, Reto Steinmann (TTC Niederhasli), Rolf Moser, Nico Spörri und Fabio Schocher (letzten drei Genannten vom TTC Buchs ZH). Ja, was für eine tolle und unvergessliche Woche war das.

Täglich pünktlich um 9 Uhr startete das schweisstreibende intensive Training, welches einmal mehr einwandfrei auf sehr professionelle Art von einem tollen Trainerteam geleitet wurde. Trotz sehr heissen Temperaturen hielten alle Teilnehmer bis zum Schluss durch. Wichtig war, den immensen Flüssigkeitverlust mit viel Wassertrinken zu kompensieren. Umso wichtiger war die Kontrolle, das Rolf ja seine 5 dl-Flasche leertrank. Vielen Dank an Reto, der diese nicht ganz einfache Aufgabe mit Bravur erledigte.

Beim qualitativ hochwertigen Training stand ganz klar der wichtigste Schlag im Tischtennis, der Topspin, im Vordergrund. Da wurde von den Trainern besonders ein Augenmerk gelegt. Nichtsdestotrotz wurden der verbotene Schlag Schupfen (Zitat von Trainerchef Bobo), Aufschläge/Aufschlagreturn und Ballonverteidigung/Schlag trainiert. Die Qualität des Trainings wird sich dann in der neuen Saison zeigen. Bin gespannt, welche Rückmeldung ich Bobo geben darf… Spass am Training hatten wir aber alle und sind vom Trainierteam begeistert. Herzlichen Dank!

Aber reist man nur für Tischtennistraining beinahe 10 Stunden mit dem Auto an die kroatische Adriaküste? Die Antwort kennst Du als Leser bestimmt. Unser Rahmenprogramm bestand darin, die Nachmittage am Meer zu geniessen. Hierzu spielte Petrus bestens mit, indem er uns die gesamte Woche schönes Wetter bei sommerlichen 30 Grad und viel Sonnenschein bescherte. Folglich kam der Konsum vom isotonischen Getränk, auch als Bier bekannt, und von Eis nicht zu kurz. Am Meer genossen wir mehrmals ein Bad, spielten trotz brennend heissem Sand Beach Volleyball, unterhielten uns mit Spielen wie „Wer bin ich“ oder „Uno“ oder gönnten uns ein Power Nap. Abends stärkten wir uns mit tollen kroatischen Gerichten in Konobas, kroatische Gasthäuser, die sich meist in unmittelbarer Nähe unseres B&B La Rossa befanden. Im B&B liessen wir den Abend mit weiteren Spielen wie „Brandy Dog“ oder „Bünzlitum“ ausklingen.

Ausflüge unternahmen wir zwei. Einmal ging’s nach Buje, das wir mit Regensberg verglichen und anschliessend ein Abendessen mit Service zur „vollsten Zufriedenheit“ genossen. Mussten nur kurze gefühlte drei Stunden auf das Essen warten und erhielten fast alles, was wir bestellten.

Der zweite Ausflug war nach Rovinj, einem sehr touristischem, aber auch sehr schönem Städtchen ca. 1 Stunde südlich von Umag entfernt. Wir besichtigten es, nutzten die Gelegenheit für Einkauf von Souvenirs, assen zum Znacht direkt am Segelboothafen und schlossen dem Abend, wie kann es auch anders sein, mit einem Besuch einer tollen Gelateria ab.

Direkt nach dem letzten Training am Freitag fuhren wir nach Borec, wo Christophe einige Runden am Wasserskilift absolvierte, während die anderen Jöggelten und auf dem nicht dermassen heissen Sand Beachvolleyball spielten.

Während Reto, Rolf und Christoph am Samstag direkt nach Hause fuhren, machten Christophe, Phlipp, Nico und Fabio einen Boxenstopp in Aquileia. Dort kauften wir in der Distillerie weitere Souvenirs ein und assen in der Pizzeria Antica Aquileia zum Zmittag bei „angenehmen“ 35 Grad.

Diese Woche hat wirklich grossen Spass gemacht, wo der Lachmuskel stark beansprucht wurde. Trotz der recht langen An- und Rückreise empfehle ich Dir sehr an diesem Lehrgang teilzunehmen. Du wirst eine unvergessliche Woche erleben. Ich werde auf jeden Fall wieder mal teilnehmen.

Sportliche Grüsse
Christophe

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