Ski-Weekend 2018: Schneedusche und Sprudelbad

von Karl Thöni

Nachdem der Autor dieser Zeilen wegen seinem Aikido-Unfall selber nicht Ski fahren konnte, wird der Ski Teil etwas zu kurz kommen. Dieses Jahr waren wir zu acht, welche sich bei der Berufsschule einfanden: Thomas Fey mit Thomas Albrecht, Erich mit Christian sowie Karl mit Christoph und Marcel. Um 7:00 Uhr sind wir losgefahren, Karl diesmal sogar mit Licht. André wollte direkt von Oerlikon starten. Wie letztes Jahr machten wir bei der Raststätte Glarnerland halt, wo wir uns mit Kaffee oder sonst was stärkten, um dann Kurs auf die Lenzerheide zu nehmen.

Dort angekommen, konnten wir bei der Casa Fadail parkieren und gleich die Zimmer beziehen, ausser André, der befuhr bereits die Pisten der Parpaner Rothorn- und Arosaseite. Ja und ganz wichtig, bei der Kaffeemaschine in der Casa Fadail, musste man noch nicht bezahlen. Nach dem Zimmerbezug verschwanden die Skifahrer ausser André alsbald ins Skigebiet um den Piz Scalotas und des Stätzerhorns. Die Nichtskifahrer fuhren mit dem Auto zum Hallenbad auf die andere Dorfseite. Nach Bezahlung der Parkgebühren und des Eintritts, schwammen Thomas, Philippe und Karl die ersten Längen im Erwachsenenbecken. Philippe stürzte sich bereits das erste Mal durchs «Schwarze Loch». Die Schwimmer wechselten nun durch die Schleuse ins 30 Grad warme Sprudelbad im Freien. Auf einer Röhrenliege und dem Boden wurde man von unten, von den Seitenwänden seitlich und in so einem Gestell von allen Seiten besprudelt. Als am Nachmittag ein Schneetreiben einsetzte, gedachten die Schwimmer deren, die sich auf den Pisten quälten, währenddessen die Schneeflocken zart ihr Gesicht kitzelten…

Wie ausgemacht trafen wir uns dann in der Chämi-Bar des Hotels Sunstar zum Aperitif. Die Skifahrer waren bereits dort, als die Hallenbädler eintrafen. Skifahren scheint durstiger zu machen. Zum Abendessen traf nun auch André von «Arosa» ein und nach dem Essen spielten wir «Kampf dem Bünzlitum». Naja, Interessierte fragen am besten einen Mitspieler wie das Spiel war. Hier erscheint keine Kritik…

Christian zog es vor, am Samstag auch mit den Schwimmern zu gehen. Diese verliessen nach einem späten Mittagessen die Lenzerheide und erreichten Bülach wohlbehalten. Wie oben erwähnt, weiss der Autor nicht, was die Skifahrer an den zwei Tagen Bemerkenswertes erlebt haben. Klar, werden diverse so wie letztes Jahr andere flegelhaft durch abruptes Stoppen beschneit haben! Auch die Skifahrer werden gut nach nachhause gekommen sein, denn alle sind unversehrt wieder zum Training erschienen.

Zusammengefasst kann gesagt werden, dass das Ski-Weekend 2018 wieder ein grosser Erfolg war. Abgesehen von dem kurzen Schneetreiben am Freitag hatten wir mehr oder weniger sonniges Wetter.

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